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Dokumente zum Zeitgeschehen
1990-2004

2000
Ausschnitt aus Wandbild Wilhelmstr., Berlin-Kreuzberg
2000-12-14   US-Präsidentschaftswahl (07.11.) wird nach 36 Tagen juristischem Duell (Chronologie) (Link) schließlich durch den Obersten Gerichtshof zugunsten G.W. Bush entschieden. (sh. Urteil des Supreme Court am 12.12.2000) (Link). Handauszählungen seien aufgrund fehlender einheitlicher Standards "problematisch" und außerdem reiche die Zeit dafür nicht mehr aus. Die verfassungsrechtlich festgelegte Frist für die Benennung der staatlichen Mitglieder im US-Wahlmännergremium läuft am Tage der Urteilteilsverkündung ab. Al Gore gibt daraufhin auf, obwohl das Urteil und der 537-Stimmenvorsprung Bushs umstritten sind. (sh. Wahlergebnisse) (Link) Die Wahlbeteiligung liegt unter 50 Prozent. Darüber und über das andere Amerika wird in den Medien kaum berichtet. Für die Grünen mit ihrem Spitzenkandidaten Ralph Nader stimmen drei Prozent. In elf von 51 Staaten kommen sie erstmals über die fünf Prozent-Klausel (Alaska 10 Prozent). (Ralph Nader über den Wahlkampf und seine Kritik an den Mächtigen); Einschätzung von Francis Fukuyama: "Die Wahl in den USA spiegelt das Ende der Geschichte"


 
 
 
 
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