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Menschen wollen mit gelebtem Leben ernst genommen werden

MAZ-Gespräch mit Prof. Rolf Reissig ueber die Wende, Reformer in der SED und den Sinn von Visionen

Im Wende-Herbst 1989 schien es so, as waere nicht nur die SED-Fuehrung sondern auch die Parteibasis, einschliesslich der 'Intelligenzja', ratlos, gelaehmt, ohne Konzept. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?

Ich habe spaetestens seit 1985/86 intensiver nachgedacht ueber Demokratisierung und Reformen in der DDR und mich dafuer engagiert. Im Herbst 1989 glaubte ich, das ist die Moeglichkeit zur grundlegenden Demokratiserung der DDR, zum Dialog mit den Oppositionsgruppen, aber auch mit Reformkraeften in der SED. Wir haben mit Gleichgesinnten an der Akademie fuer Gesellschaftswissenschaften, wie andere an der Humboldt- Universitaet, der Akademie der Wissenschaften Reformpapiere verfasst und publiziert, sind auf Foren aufgetreten, haben Druck gemacht.

Aber doch, wie sich zeigte, mit wenig Erfolg...

Es erwies sich als eine Illusion. Ich habe damals gedacht, jetzt sind wir an der Spitze von Veraenderungen, von Umbruechen, von Reformen. Aber schon bald musste ich einsehen, dass wir fast immer zu spaet kamen. Wo wir meinten, wir denken noch voraus, liefen wir in Wirklichkeit immer nur hinterher.

Ist das nicht eigentuemlich fuer Wissenschaftler, die ja im Denken der Wirklichkeit voraus sein sollten...?

Wir waren weiter als die dogmatischen Kraefte, aber doch nicht weit genug an der Realitaet dran. Vor allem haben wir auch damals noch nicht geahnt und gesehen, dass die DDR innerlich schon viel zerbrochener war - wirtschaftlich, sozial, kulturell -, als allgemein angenommen wurde. Aus heutiger Sicht muss ich sagen: Ende 1989 waren Reformierungs- und Demokratiesierungskonzepte der DDR nicht mehr zu verwirklichen, alsbald stand die DDR ueberhaupt zur Disposition.

Bleiben wir noch kurz bei der Geschichte der DDR - war sie Ihrer Meinung nach schon von Anbeginn zum Scheitern verurteilt?

Ich stehe dazu: Die DDR war ein historisch legitimer Versuch. Auf den Zivilisationsbruch durch den Nationalsozialismus gab es zwei Antworten - die der DDR und die der Bundesrepublik. Auch die DDR entsprach Erwartungen eines Neubeginns. Insofern gab es die Chance eines anderen Entwicklungsweges, aber sie wurde blockiert dadurch, dass die DDR in Moskau geplant wurde, dass, wenn auch taktisch garniert, schrittweise ein Stalinsches Sozialismusmodell etabliert wurde.

Also lagen die Keime des Scheiterns doch schon in den Wurzeln...?

Nicht zwangslaeufig, denn es war beides da: die Chance eines Neubeginns, die Hoffnungen und Wuensche, nach dem Nationalsozialismus nun demokratische, sozial gerechte und friedliche Strukturen zu schaffen, und dieses Modell von zentralistischer Fuehrung. Aber die DDR-Geschichte war nicht nur Kontinuitaet, es gab immer wieder auch Brueche: 1953, 1956, Anfang der 60er Jahre, 1968 mit den Ereignissen in der CSSR, mit Gorbatschow 1985. In dem Masse jedoch, wie die Alternativen verspielt wurden, wie die Strukturen, die man eigentlich haette reformieren muessen, zementiert wurden, ging es mit der DDR bergab.

Wann war fuer Sie persoenlich klar, dass der 'Sozialismus in den Farben der DDR' nicht mehr zu retten war?

1987 - das Jahr, in dem Honecker von Kohl in Bonn empfangen wurde, scheinbar der Hoehepunkt seiner Macht. Und wir hatten das gemeinsame SED- SPD-Papier, an dem ich ja mitgearbeitet hatte, mit weitreichenden Uebverlegungen zum Dialog, zur Kooperation mit dem Westen fuer ein neues System der Ost-West-Beziehungen. Das sollte ja weitergehen: neuer Umgang in den Medien, viel mehr oeffentliche Diskussion, auch mit oppositionellen Kreisen. Aber alles, was uns an Bewegung moeglich schien, wurde noch im gleichen Jahr zurueckgenommen und blockiert. Dazu die Abschottung gegenueber Glasnost und Perestroika, da begann mir bewusst zu werden, dieses erstarrte System laeuft akut Gefahr zu zerbrechen.

Letztlich schien es so, als waere alles doch nur an der Sturheit und Unwandelbarkeit einiger Betonkoepfe gescheitert?

Nein, das war nur ein Moment, das beschleunigt hat. Ich selbst bin inzwischen zu der Erkenntnis gekommen: ein solches Sozialismusmodell, das auf Zentralisierung der gesamten Gresellschaft basiert, auf Verstaatlichung, auf Einparteienherrschaft, in dem Parlamentarismus faktisch liquidiert wird, in dem es keine Gewaltenteilung gibt, wo individuelle Rechte und Freiheiten nicht gegeben sind, wo kein Dialog stattfindet, wo Andersdenkende unterdrueckt werden, ein solcher Sozialismus kann nicht ueberleben.

Noch einmal zurueck zum SED-SPD-Papier von 1987. Darin bescheinigen sich beide Seiten Reformfaehigkeit, was in der DDR fuer einiges Aufsehen sorgte. War das von vornherein Illusion?

Wir haben uns 1987 daran orientiert. Und nicht nur die Seite der SED. Das Papier war ja kein Auftragswerk der SED-Fuehrung, es war entstanden aus Diskussionen zwischen der Grundwertekommission der SPD und der Akademie fuer Gesellschaftswissenschaften. Als ich 1985 erstmals dort sprach ueber einen neuen Kodex von Ost-West-Beziehungen, friedlichem Systemwettbewerb um die inneren Gewellschaftsqualitaeten, Demokratie, Menschenrechte, wo beide lernen, sich beide reformieren, da sagte Erhard Eppler: Wenn Marxisten heute so weit gehen und das oeffentlich formulieren, koennten wir mal vesuchen, was gemeinsam auszuarbeiten.

Sind sie damals je auf Meinungen gestossen, die ueber 'Reform des Sozialismus' hinausgingen?

Nirgends. Die SPD hatte keine Zusammenbruchsszenario, die CDU nicht und auch nicht die DDR-Opposition. Als ich das erstemal mit Eppelmann zusammen war, da rief der laut und ganz vernehmlich: Bloss keine Bundesrepublik in der DDR, bloss keine Marktwirtschaft mit ihren Brutalitaeten, sondern eine schoene, reformierte, demokratiesierte DDR. Das haben wir alle gedacht, daran haben wir alle festgehalten, nur mussten wir spaeter erkennen, die DDR ist nicht mehr zu reformieren. Aber die Chance, es damals zu probieren, dazu muss man stehen. Solange Chancen in der Politik bestehen und keine anderen Alternativen da sind, muss man sie nutzen.

Wodurch unterschied sich die reformsozialistische Opposition in der DDR von frueheren Ansaetzen dieser Art und wieso wurde sie ausserhalb der SED kaum wahrgenommen?

Im Unterchied zur Opposition der ersten und zweiten Generation war diese vorrangig eine intellektuelle. Es waren weder Parteifunktionaere, noch hatten sie parteistrategisch irgendetwas zu sagen, es waren Intelektuelle, die sich in ihren Diskursen am Widerspruch zwischen Ideal und Wirklichkeit rieben. Das ging weiter als bei der ersten und zweiten Generation, aber es war weit entfernt von den praktischen Bewegungen in der Gesellschaft. Wir glaubten an Reformierung der SED von innen, andere waren garnicht mehr bereit, die SED noch als politische Groessenordnung zu akzeptieren. Dabei gab es viele Gemeinsamkeiten, doch sie konnten nicht zum Tragen kommen. Ich will in keiner Weise die entscheidende Bedeutung der kirchlichen, der Friedens-, Oekologie- und anderer Gruppen fuer die Wende schmaelern. Aber zur historischen Wahrheit gehoert eben, dass es auch innerhalb der SED eine kritische Reformbewegung gegeben hat.

Von der war bei der bisherigen Beschaeftigung mit der DDR-Geschichte so gut wie keine Rede. Wie bewerten Sie ueberhaupt den Stand der Aufarbeitung von DDR-Vergangenheit?

Ich will jetzt keine Brandrede gegen die Enquete-Kommission halten, wie das einige Linke gern machen. Aber eine solche Kommission reicht natuerlich nicht aus, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie auch recht bald politisch instrumentalisiert wurde. Ich kann die Haltung auch der Buergerrechtler ob ihrer Biographie nachvollziehen, aber irgendwann haette ich erwartet, dass sie sich mal oeffnen fuer das, was es noch an 'Andersdenken' in der DDR gab. Sicher waren sie konsequenter, aber sie koennten auch mal fragen, warum haben andere, aus anderen Idealen heraus, anders gehandelt.

Von den Themen her wird fast nur Machtapparat, Ueberwachungsapparat, Repressionsapparat, Diktatur behandelt. Das gab es alles, aber die Wirklichkeit bestand ja nicht nur darin. Und nun merkt man, die Leute fuehlen sich verletzt. Sie finden sich nicht wieder in dieser Art von Aufarbeitung, sie erinnern sich, dass sie doch auch ganz normal gelebt hatten, mit Schwierigkeiten, aber auch mit Froehlichkeit. Einer der ersten uebrigens, der das angesprochen hat, war Helmut Kohl. Sicher auch mit wahltaktischen Motiven, aber Ansaetze wie 'Wenn ich hier gelebt haette...' oder zum Umgang mit den Stasi-Akten 'Ich wuesste, was ich damit mache...' - das waren ja Signale. Jetzt merkt man, das ist keine Nostalgie, die Leute wollen einfach ernst genommen werden, mit ihren Biografien, mit ihrem gelebten Leben.

Manche meinen ja, man muesste nur die besten Seiten der jeweiligen Seite nehmen und haette dann sozusagen die perfekte Gesellschaft...

Das waere zwar schoen, aber Gesellschaften entwickeln sich so nicht. Gestaltung und Veraenderung beginnt anders, nicht durch neue Konstruktionen und wieder, indem ich irgendwelche Idealbilder nehme, sondern indem ich mich in diese Gesellschaft einbringe und ihre Moeglichkeiten nutze. Und, was viele Linke nicht akzeptieren: Im Unterschied zur realsozialistischen DDR-Gesellschaft ist diese Gesellschaft auch veraenderbar, von innen heraus, und sie hat sich ja auch stetig veraendert. Sie hat Potential und Institutionen der Veraenderung, die Frage ist, wie sich Akteure und Mehrheiten formieren. Ich denke, vieles von dem, was man sich in der DDR an Veraenderungen vorgestellt hat, sollte man hier einbringen. Solidaritaet und soziale Gerchtigkeit bleiben eine wichtige Aufgabe.

Gesellschaftswissenschaften in der DDR und Sozialwissenschaft in der Bundesrepublik - hat Ihr Selbstverstaendnis von Wissenschaft einen Bruch bekommen?

Sozialwissenschaft ist vom Wesen her herrschaftskritisch und aufklaererisch. Das Gegenstueck waere Legitimation, das ist dann aber keine Wissenschaft. Das haette, so mein Anliegen, durchaus mit Sozialismus in Uebereinstimmung gebracht werden koennen. Wenn ich an bestimmte Ansaetze bei Marx denke, an die Wurzeln gehen, Gesellschaft genau analysieren, kritisch hinterfragen. Aber in der DDR war das immer weniger moeglich, weil es ein fertiges Modell gab, das nach Meinung der Politik garnicht mehr wissenschaftlich hinterfragt zu werden brauchte, schon garnicht kritisiert oder zur Disposition gestellt werden durfte.

Also beschraenkte sich die Forschung in der DDR doch im wesentlichen auf Legitimation?

Nein, das waere entschieden zu einseitig. Es gab immer auch Spielraeume fuer Sozialwissenschaften, fuer partielle, punktuelle Untesuchungen, fuer Konfliktlagen, fuer Disparitaeten: Jugendforschung, Friedensforschung, Forschung zu internationalen Beziehungen, regionale Forschungen, auch soziologische Untersuchungen, politoekonomische, Westforschung - da wurde durchaus wissenschaftlich gearbeitet, sonst waere nicht so ein breites, auch international anerkanntes intellektuelles Potential entstadnden, so sehr parteigebunden es war.

In die Oeffentlichkeit, selbst innerhalb der SED, ist davon nur wenig gedrungen - wurde es 'von oben' verhindert oder durch Selbstzensur?

Natuerlich sehe ich, dass wir uns manches vorgemacht haben. In den Parteitagsstudien der Akademie fuer Gesellschaftswissenschaften gab es realistische Ansaetze. Aber dann gingen sie ins ZK, dort entschied schon ein Abteilungsleiter, was drin bleibt, was weitergereicht wird, was man den Vorgesetzten zumuten kann. Wir haben zwar gerungen um die Erweiterung des Spielraums, aber blockiert und diszipliniert wurden wir nicht nur durch fremden Druck. NIcht so sehr Denk-Blockaden, sondern politische: Wenn die DDR, die Partei zu sehr gefaehrdet ist, mit zu radikalen Thesen, dann wackelt alles, dann bricht's zusammen. Also allmaehlich, schrittweise vorgehen, aber damit begann schon die 'Schere im Kopf'.

Vom Gesellschaftswissenschaftler sind Sie nun zum Sozialwissenschaftler geworden - was hat sich ausser der Bezeichnung noch geaendert?

Was die offizielle DDR-Propaganda immer bestritten hat: Freiheit der Wissenschaft, Pluralismus der Wissenschaft - das ist in dieser Gesellschaft gesetzlich verankert. Es gibt keine Zensur, keine politische Kontrolle. Dafuer die Frage der Finanzierung von Forschung, die Frage von Beziehungen. Und was das Ernstnehmen durch die Politik betrifft, so muss ich sagen: Ernster wurde die Wissenschaft in der DDR genommen, wenn auch misstrauisch und negativ.

An dieser Stelle muss ich auch ein Plaedoyer fuer die ostdeutschen Wissenschaftler sprechen: Die Art und Weise der Abwicklung hat mich doch sehr enttaeuscht. Systemwechsel ist zwar meist ein Wechsel in den Eliten. Aber dass man so undifferenziert abgewickelt hat, keine Wettbewerbsstrukturen geschaffen hat, in denen Ostdeutsche ihre Kompetenz haetten nachweisen koennen - oder auch nicht - , das halte ich fuer einen Verlust, den sich eine Gesellschaft nicht leisten sollte.

Wass koennen Sozialwissenschaftler eigentlich leisten? Sie sollen der Gesellschaft im Denken voraus sein, sie koennen Visionen entwickeln, aber brauchen wir eigentlich welche? Und bergen nicht Visionen die Gefahr, zu Dogmen zu werden?

Eine schwierige Frage. Ich persoenlich wuerde unterscheiden zwischen Visionen und Utopien. Nicht als Hilfskonstruktionen, sondern als eigener Erfahrungswert. Ich denke, die Wissenschaft kann einen Beitrag leisten zu Visionen, aber es nicht ihre erste Aufgabe, Visionen zu produzieren. Sie muss die Realitaeten wahrnehmen, aber aus deren Analyse kann sie langfristig Trends ausmachen, auf Probleme, Defizite verweisen. Sie kann Ansaetze von Loesungen zeigen, die noch garnicht herangereift sind. Das koennte auch Vision genannt werden. Ein Beispiel: Wissenschaft hat fruehzeitig darauf hingeweisen, dass wir eine andere Weltordnung brauchen, das ist gegenwaertig eine Vision.

Was man ablehnen sollte, gerade wir, die wir aus der Tradition des Marxismus kommen, aus Visionen eine Gesellschaftsutopie, ein Modell abzuleiten, feste Strategien fuer die Umsetzung zu entwickeln, Avantgarden zu schaffen. Dann fuehrt es zur Diktatur. Dann fuehrt es dazu, dass einige wenige sagen, ich weiss die Wahrheit und muss die anderen notfalls zu ihrem Glueck zwingen. Ganz etwas anderes ist es, kritische Potentiale freizusetzen und zu ueberlegen, weil man aus der Gesellschaft heraus neue Wege beschreiten kann.

Es mehren sich Versuche, Wissenschaftler, Politiker, Vertreter von Kunst und Medien zusammenzufuehren, geistigen Austausch zu organisieren. Koennte das eine Alternative zu den verfestigten Partei-Strukturen sein, die einen Monopolanspruch auf Politikausuebung erheben?

Ich halte das fuer sehr wichtig und hoffentlich auch moeglich. Es setzt sich ja immer mehr die Erkenntnis durch, dass wir ein Umsteuern in der modernen Gesellschaft brauchen, nicht zurueck, sondern um Zukunftschancen fuer den Einzelnen und fuer die Menschheit als Ganzes zu ermoeglichen. Das ist nicht das Privileg nur einer politischen Richtung. Dazu bedarf es einer breiten Debatte unterschiedlicher geistiger Stroemungen, verschiedener Traditionen, politischer Herkunft, sozialer Ueberlegungen, und dazu sollten auch Gremien geschaffen werden. Parteien reichen dafuer nicht aus. Sie folgen zwangslaeufig dem Kalkuel des Parteienwettbewerbs, im dem der Sieg des einen die Niederlage des anderen ist. Es muessen neue Formen der Buergerbeteiligung geschaffen werden. In den Medien sollten solche Debatten gefuehrt werden, es sollte einfach mehr oeffentlich nachgedacht werden, ich nenne das 'zivile Gesellschaft'. Meine Kritik gilt auch den Sozialwissenschaften, die hier nicht genuegend inspirierend wirken. Ich will keine neue Form von Erziehungsdiktatur, sondern Freisetzung von vorhandenem und dringend notwendigem geistigen und kulturellem Potential.

Das Gespräch führte Dr. Achim Wahrenberg, MAZ

Märkische Allgemeinen Zeitung (MAZ), 09.11.1994


Anmerkung der Redaktion:

    Professor Rolf Reissig war 1987 Mitautor des Positionspapiers 'Der Streit der Ideologien und die gemeinsame Sicherheit', das von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe der Akademie fuer Gesellschaftswissenschaften (DDR) und der 'Grundwertekommission der SPD' (Bundesrepublik) ausgearbeitet wurde. Seit März 1990 arbeitet R. Reissig als Leiter des privaten 'Berliner Instituts fuer sozialwissenschaftliche Studien' (BISS).




 




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