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Anmerkung des Verfassungsschutzes zum Buback-Nachruf:

Ihre zahlreichen Gruppen - meist kleine lockere und kurzlebige Zusammenschlüsse ohne feste Mitgliedschaft und Programm - haben mindestens zweierlei gemeinsam: die oft bis zum Ekel und Haß gesteigerte Ablehnung der bestehenden Staats- und Gesellschaftsordnung, die sie zerstören wollen, und die Ablehnung des "dogmatischen, bürokratischen" Marxismus-Leninismus. Sie verneinen die Reformierbarkeit der demokratischen Ordnung, wollen sie deshalb zersetzen und zerstören; sie nennen als Endziel meist nur eine vage rätesozialistische Perspektive. Ihre häufig zynische Verachtung der bestehenden politischen und gesellschaftlichen Formen und Werte schlug sich erneut in zahlreichen Publikationen wie z. B. dem unter dem Pseudonym "Mescalero" veröffentlichten "Buback-Nachruf" nieder. Zu den undogmatischen Linksextremisten gehören Anhänger eines nichtdogmatischen "wissenschaftlichen Sozialismus", Sozialrevolutionäre verschiedenster Schattierungen bis hin zu Anarchisten.

Verfassungsschutzbericht 1977, S. 104

Der Bundesminister des Inneren, Referat für Öffentlichkeitsarbeit, Graurheindorfer Str. 198, 5300 Bonn, September 1978




 




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